Fehlsichtigkeiten

Fehl­sich­tig­kei­ten


Pri­vat­pra­xis SCHUMANN

Wenn das Sehvermögen nachlässt, wird häufig die Anpassung einer Brille notwendig und somit die Bestimmung der Refraktion, der Brechkraft Ihrer Augen. Sowohl der Augenarzt als auch der Optiker kann Ihre Sehleistung optimal messen. Aber nur der Augenarzt überprüft, ob Ihre Augen gesund sind oder ob Augenerkrankungen vorliegen, die möglicherweise zu einer Einschränkung des Sehvermögens führen.

Somit wird generell allen Brillen- und Kontaktlinsenträgern empfohlen, einmal im Jahr zur augenärztlichen Untersuchung zu gehen und vor jeder Brillenneuanpassung einen Augenarzt zu konsultieren.

Refrak­ti­ons­be­stim­mung & Brillenanpassung 

Seh­schär­fe­test und Brech­kraft­ana­ly­se Ihrer Augen 

Für eine sorgfältige Brillenanpassung und Refraktionsbestimmung ist die präzise Bestimmung der Sehschärfe und Analyse der Augen wichtige Grundvoraussetzung für eine optimale Korrektur. Dabei wird die Refraktion jeweils in der objektiven und subjektiven Sehschärfenprüfung ermittelt. Mit Hilfe modernster, computergestützter Messmethoden kann der Brech- und Korrektionswert für Ihre Brillengläser oder Kontaktlinsen exakt bestimmt werden.

Moderne Technik ist jedoch nicht alles! In der Privatpraxis Schumann bringen wir fundiertes Fachwissen und langjährige Erfahrung mit, um unsere Patienten umfassend zu beraten. Es ist wichtig die subjektiven Bildeindrücke jeweils richtig zu interpretieren. Dabei sind verschiedene Informationen über Ihre Seh- und Lebensgewohnheiten notwendig sowie eine umfassende ärztliche Untersuchung zum Ausschluss von Augenerkrankungen.

Wir prüfen auf Weitsichtigkeit (Hyperopie), Kurzsichtigkeit (Myopie), Stabsichtigkeit (Astigmatismus) und Altersweitsichtigkeit (Presbyopie) sowie auch auf strukturelle Veränderungen bei besonders hoher Fehlsichtigkeit. Die Brillenanpassung bei Kindern erfolgt in Kooperation mit unserem Augenzentrum im Brienner Hof nach Augenprüfung mittels Autorefraktometer. 

Was Sie zur Ver­mei­dung von Kurz­sich­tig­keit wis­sen sollten! 

Wich­ti­ge Tipps für den All­tag zur Myopiekontrolle

Die Kurzsichtigkeit (Myopie) ist die häufigste Sehstörung des jugendlichen Auges. Wegen eines zu langen Augapfels liegt der optische Brennpunkt vor der Netzhaut. Daher werden weit entfernte Objekte unscharf, nahe gelegene dagegen scharf abgebildet. Die Myopie beginnt meist Grundschulalter und kann bis zum 25.-30. Lebensjahr zunehmen. Diese als Myopieprogression bezeichnete Zunahme der Kurzsichtigkeit steigt weltweit stetig an. Studien belegen, dass im Jahr 2050 mehr als die Hälfte der Menschen von Myopie betroffen sein werden. Die Weltgesundheitsorganisation führt die Myopie bereits unter den fünf Augenerkrankungen, deren Eindämmung hohe Priorität hat.

Die Entstehung und das Fortschreiten von Kurzsichtigkeit lassen sich beeinflussen. In den letzten Jahren konnte eindeutig belegt werden, dass Lichtmangel und Naharbeit einen besonders großen Einfluss auf die Entstehung von Myopie haben. In Innenräumen herrscht in der Regel eine Beleuchtungsstärke von 500 lux. Bei Tageslicht werden an einem bedeckten Tag draußen jedoch 5 000 lux und bei Sonnenlicht sogar 100 000 lux gemessen. Jede Stunde Tageslichtexposition pro Woche senkt bekanntermaßen das Myopierisiko. Dabei ist der Mangel an Tageslicht ein noch größerer Risikofaktor für die Myopieprogression als die Dauer der Naharbeit.

Demnach sind besonders bei kleinen Kindern und Schulkindern die Reduzierung von Naharbeit (digitale Medien) und der Aufenthalt im Freien (Hobbies) wichtige Faktoren, um Myopiezunahme zu vermeiden. Zusätzlich ist für den Alltag gezeigt worden, dass 0,01%ige Atropin-Augentropfen die vermutlich sinnvollste und effektivste Form der Progressionsminderung darstellen.

Ein­fa­che Tipps für Kin­der zur Vor­sor­ge und Myopiekontrolle 

  • Gehen täg­lich bei Tages­licht ins Freie (60–90 min) 
  • Lesen Sie nur bei hel­lem Licht und mit Abstand (30–40cm)
  • Unter­bre­chen Sie Nah­ar­beit durch Pausen 
  • Ver­mei­den Sie lan­ges Spie­len auf Smart­phones oder Tablets 
  • Ver­ein­ba­ren Sie jähr­li­che Kon­trol­len bei Ihrem Augenarzt 

Blu­tun­gen und Gefäß­neu­bil­dung bei hoher Myopie 

Zeit­na­he Sprit­zen­the­ra­pie kann Seh­schär­fe wiederherstellen

Insbesondere bei hoher Kurzsichtigkeit (Myopie > 6 Dioptrien) können typische Veränderungen von Makula, Sehnerv und Netzhautperipherie entstehen, die zu Sehverschlechterung oder bleibendem Sehverlust führen. Sie werden meist auf eine Kombination aus Strukturschwäche der Augenhüllen, Verlust der Elastizität der Netzhautschichten und anderen Faktoren zurückgeführt. Einige dieser Veränderungen lassen sich effektiv therapieren.

Wenn bei hoher Myopie beispielsweise krankhafte Gefäße in der Makula, der Stelle des schärfsten Sehens, entstehen, verfügen wir über eine etablierte Behandlungsmöglichkeit: die intravitreale operative Medikamenteneingabe in das Augeninnere. Durch diese Therapie ist ein Verlust der Sehschärfe oft vermeidbar. Wichtig bleibt, dass Veränderungen frühzeitig erkannt und durch Netzhautspezialisten therapiert werden.

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