Epiretinale Membran

Epi­re­ti­na­le Membran


Pri­vat­pra­xis SCHUMANN

Die Makula ist der zentrale Teilbereich der Netzhaut, der für das scharfe Sehen erforderlich ist.
Betrifft eine Augenerkrankung die Makula, dann tritt meist eine unmittelbare Verschlechterung der Sehkraft auf.

Wann ist eine Ver­schlech­te­rung der Seh­kraft bedenklich? 

Jedes Nachlassen der Sehkraft muss ärztlich untersucht werden. Tritt eine rascher Sehverlust ein, müssen die Ursachen sofort ermittelt werden.
Bei Makula-Krankheiten können verschiedene Beschwerden auftreten:

  • Ver­schwom­mense­hen
  • Ver­lust der Lesefähigkeit
  • „tan­zen­de“ oder feh­len­de Buch­sta­ben beim Lesen
  • Ver­min­der­tes Kontrastsehen 
  • Gestör­tes Farbsehen 
  • Ver­zerrt­sehen
  • Schwar­ze oder graue Fle­cken im Gesichtsfeld 
  • Schat­ten beim Fokussieren 
  • Schwie­rig­kei­ten Gesich­ter zu erkennen 

Erkrankungen der Makula sind weit verbreitet. Die häufigste Form ist die epiretinale Gliose, die auch Makula pucker genannt wird. Hierbei entstehen zellreiche „Häutchen“ auf der Oberfläche der Makula. Diese werden epiretinalen Membranen genannt. Fast jeder Dritte über 65-Jährige ist davon betroffen. Aber nicht jeder Betroffene bemerkt die Veränderung selbst.

Nur der Augenarzt kann mit der richtigen Untersuchung feststellen, ob eine Therapie notwendig ist. Dabei ist die einzige Behandlungsmöglichkeit eine Operation, die Vitrektomie mit Entfernung der epiretinalen Membranen.

Im Gegensatz zur epiretinalen Gliose wird das Auftreten eines Loches im Bereich des schärfsten Sehens meist frühzeitig festgestellt. Das sogenannte Makulaforamen kann in verschiedenen Ausprägungen vorkommen. Einige dieser Makulalöcher müssen zeitnah behandelt werden, andere können zunächst beobachtet werden.

Früh­erken­nung von Makulaerkrankungen

Der Ams­ler-Git­ter-Test zur Selbstkontrolle

Der Test funktioniert, indem ein Auge abgedeckt und mit dem anderen Auge der Punkt in der Mitte des Gitters fixiert wird (30-40 cm Leseabstand). Anschließend muss auch das andere Auge ebenfalls „einäugig“ getestet werden.

Falls Sie normalerweise eine Lesebrille benutzen, sollten Sie auch für diesen Test Ihre Brille aufsetzen!

Amsler Gitter

Bitte zögern Sie nicht, den Augenarzt aufzusuchen, sollte einer der folgenden Effekte auftreten:

  • der Punkt in der Mit­te ist nicht zu sehen
  • „Löcher“ oder graue Schleier
  • dunk­le oder ver­schwom­me­ne Stellen
  • unter­schied­lich gro­ße Kästchen
  • ver­bo­ge­ne oder ver­zerr­te Linien

Der Selbsttest mit dem Amsler-Gitter-Test ergänzt regelmäßige augenärztliche Kontrollen, ABER er ersetzt diese nicht.

Fort­schrit­te in der opti­schen Kohärenztomografie

Mehr Sehen heißt mehr Wissen

Die hochauflösende Spektral-Domain optische Kohärenztomografie (SD-OCT) ist in der Augenheilkunde ein relativ junges Verfahren der späten 1980er Jahren, das die bildgebende Diagnostik der Augenheilkunde revolutioniert hat. Die Unbedenklichkeit der Anwendung, die schnelle Durchführbarkeit und die geringe Belastung der Patienten bei der Untersuchung sowie die exzellente Auflösung der Bilder haben dazu beigetragen, dass eine verbesserte Differenzierung der Befunde und eine individuellere Therapie für unsere Patienten gewährleistet werden kann.

Sie wol­len mehr erfahren?


Wir bera­ten Sie gerne!

Telefon: +49 (0)89 33 03 70 66

E-Mail: info@privatpraxis-schumann.de

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